Tschukiw

Am Rande des ehemaligen Flugplatzes in der Nähe von Tschukiw wurden am 5. Februar 1943 etwa 300 nicht mehr arbeitsfähige Juden aus dem dortigen Zwangsarbeitslager erschossen oder erschlagen. Die Juden stammten zum großen Teil aus den rumänisch besetzten Gebieten und wurden beim Bau der Durchgangsstraße IV eingesetzt. Da man sie fernab ihrer Heimat ermordete, blieb ihr Sterbeort für Familienangehörige unbekannt. An diesem Ort fehlten jegliche Gedenk- oder Erinnerungselemente. Die Fläche des Massengrabes wurde der natürlichen Überwucherung überlassen und so immerhin vor landwirtschaftlicher Nutzung geschützt.